Gesucht: Der perfekte Götti (Patenonkel)

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Frei von religiösen Ideologien finden wir es wichtig einen guten Götti für unsere Kleinen auszusuchen. Wir haben uns mal Gedanken gemacht, wie das Profil des perfekten Göttis aussehen könnte.

In unserer Vorstellung ist der Götti nicht einfach einer, der dem Kleinen zu Weihnachten die dicksten Geschenke macht. Göttisein ist ein richtiger Job! Leider funktioniert das aber nicht so, wie auf dem Arbeitsmarkt. Einen schlecht performenden Götti kann man nicht einfach entlassen. Daher macht es schon Sinn, sich im Vorfeld genau zu überlegen, wer für diesen prestigeträchtigen und mies bezahlten Job in Frage kommt.

Könnt ihr neben folgenden Kriterien ein Häckchen machen, seid ihr dem perfekten Götti sehr nahe:

 

1 – MMKM – Mann muss Kinder mögen

Was so logisch klingt, ist nicht immer selbstverständlich. Vielleicht ist dein bester Buddy ein super Typ und würde dir sehr wahrscheinlich nicht Nein sagen, wenn du ihn bitten würdest, Götti von deinem Kleinen zu werden. Aber du tust niemanden einen Gefallen. Dein Auserwählter sollte zu 100% MMKM kompatibel sein.

 

2 – Nimmt seine Rolle ernst

Götti sein ist ein Job, der mit einem gewissen Aufwand verbunden ist. Ziel sollte es sein, dass der Götti mit dem Kleinen ein Vertrauensverhältnis aufbaut. Das wiederum gelingt nur, wenn der Götti present ist. Für Schweizer Kinder empfehlen wir also nicht Göttis wohnhaft in Neuseeland.

 

3 – Respektiert die Erziehungsvorstellungen der Eltern

Uuh… für manch einer ein heikles Thema. Fakt ist, jeder erzieht seine Kinder nunmal anders. Aber es sollten stets die Eltern sein, die den Takt angeben. Der Götti sollte dann am selben Strang ziehen. Bei Götti soviel Schoggi verputzen wie der Kleine will, kommt also nicht in die Tüte.

 

4 – Hat gesunde Wertvorstellungen

Jemand der dem Kleinen nahe steht, erzieht ihn in irgendeiner Form auch mit. Also macht es schon Sinn, dass die grundlegenden Wertvorstellungen des Göttis mit deinen mehr oder weniger übereinstimmen. Wäre ja schon blöd, wenn du Mitglied bei PETA bist und der Götti zeigt dem Kleinen, wie man Tauben tritt.

 

5 – Hat immer ein offenes Ohr

Es wird immer Dinge geben, die unsere Kinder uns nicht sagen wollen oder können. Und es gibt mindestens so viele Dinge, die ich als Papa gar nicht hören will. Denkt an eure eigene Teenie-Zeit. Da trennt sich für mich die Spreu vom Weizen unter den Göttis. Der Kleine soll wissen, dass der Götti für ihn immer ein offenes Ohr hat. Und wenn das Vertrauen da ist, wird der Kleine ihn vielleicht um Rat bitten, wenn er nicht zu dir kann. Da du weisst, wie der Götti tickt, ist das auch ganz gut so.

 

6 – Ist cool und unternehmungslustig

Der Götti soll kein Stubenhocker sein. Er soll mit dem Kleinen lustige Dinge unternehmen und nicht nur vor der Glotze rumlungern und PS4 spielen. Zumindest nicht nur. Der Götti muss einfach eine coole Socke sein. Punkt!

 

7 – Hat maximal noch einen weiteren Göttibueb

Göttisein braucht Zeit. Wenn euer Auserwählte 5 Patenkinder hat, könnt ihr davon ausgehen, dass er nicht die Zeit aufbringen kann, um seinen Job als Götti von deinem Kind ordentlich zu erledigen.

 

8 – Hat ein gewisses Alter, ist aber nicht zu alt

Das sehen sicher viele anders, aber wir finden es gut, wenn der Götti eine Generation  älter ist, als der Göttibueb. So kann er mit ihm einiges an Lebenserfahrung teilen, ist aber trotzdem nicht so alt, dass er nicht mehr weiss, was Bluetooth (Stand 2016) ist.

 

9 – Von Vorteil: Hat selber Familie

Wenn der Götti selber Kinder hat, eventuell sogar im selben Alter wie dein Kleiner, ist das doppelt gut. So verbringen die Kiddies gleich noch etwas Zeit miteinander und haben immer jemanden zum Spielen.

 

10 – Von (grossem) Vorteil: Ist Fan der selben Fussballmannschaft wie du

Stellt euch vor du bist FC Zürich Fan und der Götti des Kleinen FC Basel. All die negativen Einflüsse auf den Kleinen. Das korrumpiert seinen Charakter. Nein, Danke!

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